GAPP-Blog 2019

Hier finden Sie den Blog der GAPP-Fahrt (German-American-Partnership-Program) im Oktober 2019. Die Einträge sind hier chronologisch aufgelistet, durch einen Klick auf das Datum kommen Sie direkt zu einem einzelnen Eintrag. Die Fotos finden Sie immer unter den Einträgen, nach der Fahrt werden wir eine Gesamtübersicht der Fotos erstellen.

Und Sie dürfen diesen Blog gerne kommentieren! Bitte per Email und mit Namen an XY. Ausgewählte Kommentare veröffentlichen wir gerne!

 

 

 

 

Übersicht

 

Dienstag, 29.10.2019

Sonntag, 27.10.2019 

Samstag, 26.10.2019

Donnerstag, 24.10.2019

Sonntag, 20.10.2019

Samstag, 19.10.2019

Donnerstag, 10.10.2019

Montag, 06.10.2019

Samstag, 05.10.2019

Freitag, 27.09.2019

Donnerstag, 26.09.2019

 

 

Dienstag, 29.10.2019

Amerikanische Freizeitgestaltung

Nachdem man einen amerikanischen Hollywoodstreifen gesehen hat, hat man meist ein sehr gutes Bild von amerikanischer Freizeitgestaltung. Insgesamt gesagt, ist alles auf die Schule als zentrales Medium ausgerichtet. Die Jungs im Footballteam und die Mädchen im Cheerleading, ist eines der amerikanischen Vorurteile, welches allerdings auch zutrifft.

Natürlich sind nicht alle im Footballteam und nicht alle im Cheerleading, aber alles ist auf die Schule ausgerichtet. Ob man jetzt golft, bowlt, schwimmt, Schach spielt oder einen anderen Sport macht, alles kann man an und für die Schule machen.
Wenn man sich ohne Sport beschäftigt, trifft man sich mit Freunden, geht essen oder fährt irgendwo hin. In Amerika sind wir dann meist zur Waterfront gefahren oder zu einer des verschiedenen Malls in der Gegend. Aber auch die Amerikaner sind nicht davon verschont Hausaufgaben zu machen. So kann es auch mal sein das man einen Tag zu Hause bleibt und sich nur einen Film anguckt. Die amerikanische Freizeitgestaltung unterscheidet sich gar nicht so stark von unserer.

Paul

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Sonntag, 27.10.2019

Das Leben in einer Gastfamilie

Ein wesentlicher Teil der Erfahrung, die wir hier machen ist das Leben in einer Gastfamilie. Glücklicherweise haben sich genug Familien für uns alle gefunden, die diese wunderbare Erfahrung mit uns teilen wollen.

Ich möchte diesen Eintrag nutzen, um etwas von meinem Leben in einer Gastfamilie zu berichten.

Ich lebe bei Alexandra und ihren Eltern Katy und Bob. Außerdem gehören zur Familie noch die beiden Hauskatzen Licorice und Taffy (Lakritz und Toffee) die eigentlich den ganzen Tag nach Essen betteln. Die Familie hat mich als ein richtiges Familienmitglied aufgenommen, was ich wirklich sehr zu schätzen weiß. Außerdem bemühen sie sich sehr, mir so viel wie möglich von der amerikanischen Kultur zu zeigen. Beispielsweise haben wir uns schon einige Sportevents im Fernsehen oder sogar im Stadion angesehen, waren auf Wanderungen am Mount Saint Helens und den Multnomah Falls und haben mit der ganzen Familie, samt der Großeltern Burger und Pizza gegessen.

Die Großeltern haben sogar deutsche Wurzeln und sind sehr glücklich, dass mal jemand da ist, der Deutsch kann und mit dem sie sich auf Deutsch unterhalten können.

Alexandra und ich passen wirklich sehr gut zusammen und wir sind beste Freunde geworden (eigentlich sogar Schwestern). Wir machen alles gemeinsam, haben schon zusammen deutsches Essen gekocht, uns beim Football spielen dreckig gemacht, nachts den Kühlschrank ausgeräumt und sind zusammen auf Parties gegangen.

In einer Gastfamilie zu leben bedeutet, die amerikanische Kultur nicht nur von außen zu beobachten, sondern sie direkt mitzuerleben. Auch Hilfe im Haushalt gehört dazu. Ich habe als Gastgeschenk ein deutsches Kochbuch mitgebracht und gleich in der ersten Woche etwas daraus gekocht. Mir war das sehr wichtig, denn so konnte ich meiner Gastfamilie auch etwas aus meiner Kultur zeigen. Außerdem macht gemeinsames Kochen wahnsinnig viel Spaß und stärkt den Zusammenhalt

All diese Aktionen haben uns sehr verbunden und ich bin mir ganz sicher, dass diese Fahrt nicht halb so schön geworden wäre, wenn wir nicht bei einer Gastfamilie untergebracht worden wären.

Je öfter ich zurück schaue auf die schöne Zeit, die hinter uns liegt um so mehr verstehe ich, wie herzlich ich hier aufgenommen wurde und wie schwer mir der Abschied fallen wird.

Aber ist ist ja bekanntlich kein “lebe wohl” sondern ein “bis bald” :-)

Kristin

 

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Samstag, 26.10.2019

American Food

Wenn man an amerikanisches Essen denkt, denken die meisten vorallem an Fast Food und Burger, doch das ist nicht alles.
In meiner Gastfamilie wurde so oft wie möglich frisch gekocht, meine Gastmutter achtete so gut es ging darauf frische und vorallem natürliche Zutaten zu kaufen. Die Gerichte an sich unterschieden sich nicht groß von der uns bekannten europäischen Küche. Es gab Sachen wie Hühnchen mit Reis, Tomatensuppe, Chilli, Nudeln mit Bolognese oder Pilzsuppe. Natürlich wurden auch einige Sachen gekocht die neu für mich waren wie zum Beispiel Pumkin Bars (ein Gebäck, das ähnlich zu Pumpkin Pie ist) oder Sloppy Joes ( diese sind eine Art Burger nur mit einer Art Fleisch/Tomaten Füllung).

Die Region in der wir gewohnt haben, ist bekannt für den Lachs der dort gefischt werden kann, somit gab es auch dies öfter. Ein weiteres Gericht aus dem Wasser, das es gab waren Austern. Diese sammelten wir selbst an einem Meeresärmel, meine Gastfamilie aß sie teileweise sogar komplett roh.

Insgesamt durften dann aber auch keine Burger und diverse Fast Food Ketten nicht fehlen. Am besten waren die Burger sebstverständlich frisch gemacht im Restaurant. Die schlechtesten Burger gab es bei McDonalds. Ansonsten waren die Fast Food Ketten nicht schlecht. Am bekanntesten waren Taco Bell, wo es Tacos, Burittos und Wraps gab, Wendys, eine Burgerkette und MOD, eine Pizza Kette. Ebenfalls sehr beliebt war Frozen Yorgurt. Dies war für die Amerikaner sowie Eiscreme für uns ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass amerikanisches Essen dem europäischen zwar sehr ähnlich ist aber trotzdem seine eigenheiten und Spezialitäten hat. Das Essen war fast immer sehr, sehr gut und bei uns zuhause auch immer frisch, was wahrscheinlich auch nicht überall normal ist.

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 Donnerstag, 24.10.2019

Blog 24/10/10

Seattle

Angefangen mit einer 3 stündigen Zugfahrt machten wir uns auf den Weg nach Seattle, der größten Stadt im Staat Washington. Der erste Tag in Seattle startete mit der Ankunft um circa 15:40 Uhr, anschließend einer 10minuten-Wanderung durch die riesige Stadt zum Hotel. Angekommen bekamen wir Zeit, um uns das Zimmer einzurichten. Da wir noch Zeit hatten, beschlossen wir, einen Abendspaziergang an der Waterfront zu machen.

Tag 2:

Besuch der University of Washington, einer Universität, die so beeindruckend, wie modern ist, und des Volunteer parks, der von unermesslicher Schönheit und unzähligen Bäumen geprägt ist, danach hatten wir bis 19:45 Uhr Zeit, um uns selber in der Stadt umzusehen, was zu essen, oder einfach zu shoppen. Um 19:45 Uhr schauten wir uns einen Film in einem beeindruckenden Kino an. Anschließend gingen wir zurück zum Hotel.


Tag 3: MOPOP

Das Museum of Pop culture ist ein sehr spektakuläres Museum, dass man meiner Meinung nach auf jeden Fall besuchen sollte. Dort werden Filmrequisiten aus der Ära des Pops ausgestellt, Instrumente, berühmter Pop Idole, unter anderem die Gitarre von Jimi Hendrix. Mit Abstand war dies einer der aufregendsten Tage in Seattle, man bekam sehr viel von der Pop Kultur zu sehen.
Danach hatten wir noch Zeit für uns.


Tag 4: Columbia Center Skyview

Gemeinsam gingen wir mit der Gruppe zum Columbia Center für den Skyview in Seattle. Im 63.Stockwerk konnten wir uns frei bewegen und sehr viele Fotos von dem atemberaubenden Ausblick über Seattle machen. So etwas sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!
Da das Wetter mitspielte, konnte man sogar noch ans andere Ufer des Columbia River blicken.

Tag 5: Sculpture Park

Der 5. Tag startete mit einem Besuch im Sculpture Park an der Waterfront, welcher nicht nur atemberaubende Skulpturen, sondern auch besonders schöne Natur beherbergt. Zudem nutzten viele dies als Erholungszeit in einem friedlichen Park.
Darauf folgte eine Fahrt mit der Fähre über den Pudgetsound bei Sonnenuntergang, was zu einer eindrucksvollen Ansicht der Skyline führte. Das einzige Problem war der eisige Wind, der selbst meinen dicken Windbreaker durchdrang. Wie man sieht ist Seattle eine sehr große Stadt, was auch sehr große Verantwortung erfordert, wodurch wir uns sozusagen fortbildeten.

Tag 6: Abreise

Der sechste Tag startete um 11 Uhr mit einer Zimmerkontrolle von Herrn Schneider und Herrn Hüskes.
Letztendlich war dieser "Ausflug" meiner Meinung nach perfekt, man konnte sehr viel Erfahrung sammeln, hat viel erlebt und gesehen. Einen besonderen Dank an den Förderverein der Schule und an alle,die dies möglich gemacht haben und an Herrn Hüskes, für die perfekte Planung dieses Trips. Dieser Seattle Trip sollte auf jeden Fall wiederholt werden, damit auch die nächsten Austauschschüler diese prägenden Erfahrungen machen können!

Tom

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Sonntag 20.10.2019


Ausflüge mit meiner Gastfamilie


Schon seit dem ersten Kontakt mit meiner Gastfamilie haben wir uns über unsere Interessen und Hobbys ausgetauscht um die so schnell vergehende Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Aus vielen Möglichkeiten wie und wo man Washington erleben kann haben wir uns schließlich auf die für uns besten Ausflugsziele geeinigt.


Die Westküste der USA ist für ihre vielen Vulkane bekannt also war es fast klar dass einer unseren erster längerer Ausflug prägen würde. Mit Frühstücks-Bagels und Smoothies in der Hand fuhren wir die 1 1⁄2 Stunden zum Mount St. Helens, die sich lachend und Lieder singend nur halb so lang angefühlt haben. Die Natur im Pazifischen Nord-Westen der USA ist einzigartig wunderschön und sieht meiner Meinung nach im Herbst am besten aus. Je näher man dem Vulkan kommt desto öfter sieht man Ausbuchtungen in der Straße die mich erst verwirrt haben. Doch als wir dann auf einmal angehalten haben und in einer dieser Passagen geparkt haben ist es mir dann auch klar geworden: Aussichtspunkte auf der Straße von denen man aus besonders gute Fotos machen kann. Am Infocenter angekommen konnte man an dem klaren Tag an dem wir dort waren wundervoll den Vulkan mit seiner besonderen Form sehen, die durch einen Ausbruch vor fast 40 Jahren geprägt wurde bei dem ein großer Teil des Berges in einem Landrutsch abgetragen wurde. Im modernen Infocenter gab es neben dem Souvenir-Laden Ausstellungsstücke von dem Vulkanausbruch auch digitale und interaktive Aktionen die den Besuchern das Vorgehen in einem Vulkan näher bringen. Eine Dokumentation in dem Kino vor Ort über das einzigartige Ökosystem welches durch den Ausbruch entstanden ist und die Forschungsmöglichkeiten, die mit dem kamen endete mit der Öffnung des Vorhangs und der atemberaubenden Sicht auf den Mount St. Helens.


Meine Gastmutter Amber ist selbst eine begeisterte Wanderin und die vielen Berge, Wälder und Wasserfälle in Washington rufen einen quasi zu sich hin. Mit Ambers Roadtrip Playlist bewaffnet hatten wir wieder eine längere Autofahrt vor uns die ich aber immer fast genauso genieße, wie den eigentlichen Ausflug. Gerade in solchen Zeiten kann man gut einfach mal mit seiner Gastfamilie Zeit verbringen, Spass haben und sich besser kennenlernen. Als wir dann angekommen sind hatte es etwas zu regnen angefangen doch wir waren trotzdem motiviert es zu unserem Ziel zu schaffen. Der Weg durch den Wald und über Brücken zu den Lower Falls Creek Falls war für mich auf jeden Fall sehr spaßig mit vielen Gelegenheiten irgendwo hochzuklettern oder kleine von großen Steinen geformte Höhlen zu erkunden. Auch wenn wir eigentlich gekommen waren um den Wasserfall zu finden fand ich persönlich den Weg dorthin genauso interessant. Das Gefühl etwas geleistet zu haben als wir dann ankamen und der Wasserfall waren aber auf jeden Fall eine gute Belohnung. Auch der Weg zurück war meiner Meinung nach genauso schön, weil man nicht mehr auf jede Wurzel achten musste oder sich viel Mühe geben musste sondern einfach die Natur genießen konnte. Auch wenn wir auf der Autofahrt zurück alle sehr erschöpft waren und Ich von meinem vielen Herumklettern Muskelkater habe hat sich der Weg und die Mühe definitiv gelohnt.

Anne

 

 

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Samstag, 19.10.2019


Amerikanischer Sport – zwischen Football und Basketball

Amerikanische Sportarten, wie Basketball, Football oder Baseball werden ja auch in Deutschland immer bekannter. Ich wette, jeder von euch hat schonmal was von NBA oder NFL gehört oder hat vielleicht sogar seine Nacht damit verbracht, den Superbowl zu sehen. Allerdings ist es hier nochmal ganz anders. Die amerikanische Welt dreht sich eigentlich fast nur um Sport. Wer keinen Sport macht, schaut es sich im Fernsehen an oder geht ins Stadion.

Meine Gastfamilie ist sehr sportbegeistert. Da momentan die Footballsaison läuft, dreht sich hier alles um Football. Als ich hier ankam und erzählt habe, dass ich dieses Spiel nie verstanden habe und mich damit überhaupt nicht auskenne, haben sie sich kurzerhand dazu entschieden, mich ins Stadion mitzunehmen und ein College-Footballspiel anzusehen. So kann ich mit den Regeln vertraut werden und ein bisschen in diese neue Welt reinschnuppern. Da mein Gastvater in Colorado aufs College gegangen ist, haben wir die Buffalos von der Colorado University angefeuert und ganz vorne im Gästeblock gesessen.
Die Atmosphäre war ungefähr mit einem Bundesliga-Fußballspiel zu vergleichen. Die Jungs haben sich gut geschlagen und obwohl Colorado mit 45:3 verloren hat, hat sich die zweistündige Autofahrt nach Eugene sehr gelohnt.

Nach und nach habe ich dann auch angefangen, die Regeln zu verstehen und statt „look over there is a banana on the field“ zu verstehen, dass der Schiedsrichter eine seiner gelben Flaggen geworfen hat, was im Football bedeutet, dass einer der Spieler gefoult hat.

An einem der anderen Tage waren wir bei einem High School Footballspiel der Chieftains (der Footballmannschaft der Colombia River Highschool), bei der die Stimmung annähernd genauso gut war. Dort konnte man vor allem diesen Stolz auf seine Schule verspüren, der hier so verbreitet ist. Trotz strömenden Regens haben sich hunderte von Schülern auf die Tribünen des Stadions gequetscht und das Team angefeuert. Meine Gastschwester hat letztes Jahr als einziges Mädchen in der Footballmannschaft gespielt und ist sehr stolz darauf. Nach dem Spiel kamen einige der Spieler auf uns zu und haben uns angesprochen, da sie Alexandra noch aus dem letzten Jahr kennen.

Als sportliches Highlight stufe ich persönlich das NBA pre-season Spiel der Portland Trail Blazers gegen die Phoenix Suns ein, das wir mit der Gruppe gemeinsam angeschaut haben. Ich selbst spiele Basketball, weshalb mir das sehr viel bedeutet hat. Leider wird dies das einzige Basketballspiel sein, das wir uns angucken können, da die reguläre Saison noch nicht gestartet ist. Ein Highlight war, dass wir GAPP-Schüler auf dem großen Videowürfel (siehe Foto) von Seiten der Blazers gegrüßt wurden.

Eine Sache, die ich noch ausprobieren durfte, war Golf. Dies ist eine, meiner Meinung nach, relativ unbekannte Sportart in Deutschland, doch hier sieht das auch wieder ganz anders aus. Mein Gastvater ist der Coach der Highschool Golfmannschaft und hat mir auch die groben Basics beigebracht. In den kommenden Tagen werden wir mit der ganzen Familie gemeinsam auf den Golfplatz gehen und zusammen Golf spielen.

Kristin

 

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Donnerstag, 10.10.2019 

 The Welcome Party

Liebe GAPP-Blog Leser,

am Donnerstag, den 10.10.19, feierten wir bei Tabeas Gastfamilie eine Willkommensparty. Alle Deutschen sowie Amerikanischen Schüler inklusive einiger Familienmitglieder uns unserer Lehrer Frau Watson, Herr Hüskes und Herr Schneider waren dort anwesend. Im großen, heimischen Haus wurden wir vorerst mit Getränken und schließlich auch mit einem vielfältigen Buffet versorgt. Das war sehr lecker.

Besonders in Erinnerung geblieben sind uns Austauschschülern die Gespräche am gemütlichen Lagerfeuer. Ein weiteres Highlight war der Partykeller, in welchem sich ein Billardtisch und eine Tischtennisplatte befand.

Alles in einem ein sehr gelungener Abend!

Alina

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Montag, 06.10.2019

Hinreise und Ankunft in den USA – Der erste Eindruck

Düsseldorf; 4 Uhr morgens an Gate B. 13 aufgeregte GAPP-ler und zwei mindestens genauso aufgeregte Lehrer werden von Eltern, Geschwistern und Freunden verabschiedet. Nachdem die erste Hürde (keinen Koffer über 23kg einchecken) geschafft ist, bleibt natürlich auch noch Zeit für ein Gruppenfoto.

Next stop: Sicherheitskontrolle.

Kurz darauf steht auch schon der kleine Flieger nach Amsterdam bereit. Natürlich kommt man am Flughafen nicht ohne Verspätung davon. Die 50 Minuten Verzögerung haben zum Glück keine Auswirkungen auf unseren Anschlussflug nach Portland. Trotzdem dauert es eine halbe Ewigkeit den Flughafen in Amsterdam zu durchqueren und zum allerletzten Gate zu kommen, dort wo die Delta-Maschine auf uns wartet. Einige glückliche Schüler dürfen sich noch einer Sprengstoffkontrolle unterziehen, bevor alle zusammen das Flugzeug boarden. Dass die nächsten 10 Stunden wie im Flug vergehen, kann man da nicht behaupten. Erst wird enthusiastisch auf den Bildschirmen getippt, nach Filmen gesucht und gespielt, gegessen und hier und da auch geschlafen, später wird gegen eingeschlafene Beine angekämpft und frustriert auf die Uhr geschaut. Schließlich geht es um das bevorstehende Aufeinandertreffen der Austauschpaare. Händeschütteln oder Umarmung? Sind sie schon am warten oder noch gar nicht da? Wie wird die Atmosphäre sein? 

Es folgt die allseits respektierte Kontrolle an der US-Grenze. Zuerst scannt man seinen Reisepass an einer Maschine, gibt Fingerabdrücke und beantwortet einige Fragen zu den mitgeführten Gütern und bekommt anschließend einen Ausdruck inklusive kurz vorher gemachtem Bild. Nach bereits 17 Stunden Reise werden noch Fragen der Beamten beantwortet.  Sprachliche Missverständnisse spielen dabei eine große Rolle. Während bei uns GAPP als Austausch gewertet werden kann, bedeutet für die Amerikaner "exchange‘‘ ein Aufenthalt von 6 Monaten oder mehr. Auch dieser Schritt ist kein Problem und so kann es weiter gehen.

Danach noch schnell die Koffer holen, mit dem Shuttlebus zum Gebäude gefahren werden und einer freudigen Truppe mit bunten GAPP-Plakaten entgegenkommen.

Im Bruchteil einer Sekunde erkennen sich Partner wieder, ordnen sich zu, fangen an sich kennen zu lernen und machen sich auf den Weg nach Hause.
Ich für meinen Teil wurde sofort zu Starbucks eingeladen und mit zum Einkaufen genommen. Ich kann bestimmt für alle GAPP-ler sprechen, wenn ich sage, dass wir von unseren Gastfamilien sehr herzlich aufgenommen wurden und nun beginnen uns an das typisch amerikanische Leben zu gewöhnen.

 

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Samstag, 05.10.2019

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Wir freuen uns alle sehr, dass es für einige Schülerinnen und Schüler des Heine in diesem Jahr nach mehr als 2 Jahren intensiver und teils sehr komplizierter Vorbereitung wieder in die USA, genauer gesagt nach Vancouver, Washington geht. Unsere ESTA-Anträge wurden genehmigt, die Zollbestimmungen und weitere wichtige Aspekte für den Besuch der Vereinigten Staaten (u.a. Impfbestimmungen an amerikanischen Highschools) thematisiert und die Koffer gepackt. Es kann also losgehen.

Am Montag fliegen wir am frühen Morgen um 6:20 Uh von Düsseldorf über Amsterdam nach Portland, Oregon. Dort werden wir planmäßig gegen kurz vor 11 landen und dann das normale Leben eines Amerikaners führen. Neben dem normalen Alltag erwartet uns jedoch auch eine Vielzahl von Aktivitäten. So werden wir am 12. Oktober neben dem Besuch des Saturday Markets in Portland, Oregon auch ein Basketballspiel der NBA Mannschaft der Portland, Trailblazers besuchen. Geplant ist zudem auch eine Wanderung durch die wunderbare Natur des Pazifischen Nordwestens, u.a. zu den Multnomah Falls.

Vom 20. bis 24. Oktober steht eines der Highlights auf dem Programm. So verlässt die deutsche Gruppe das beschauliche Vancouver für die Großstadt Seattle. Großen Dank an den Förderverein unserer Schule, der uns zwei touristische Highlights der Stadt finanziell ermöglicht. Neben einer Campusführung an der University of Washington stehen nämlich das atemberaubende Museum of Popculture (MOPO), das Columbia Tower Observation Deck mit einem wunderbaren Blick auf die Skyline dieser Megacity, eine Schiffsfahrt und viele weitere Punkte auf dem Programm. Eins steht fest, langweilen werden wir uns wohl nicht. Keine Angst, wir werden von all unseren Erfahrungen vor Ort auf unserem Onlineblog und auf Instagram unter dem handle @gapphhg berichten.

Ich möchte diesen Blogeintrag nicht beenden, ohne mich vorher im Namen der Schule bei Alex Otoupal, dem Schulleiter der Columbia River High School und der amerikanischen Deutschlehrerin Frau Emilie Watson zu bedanken. Ohne diese fantastische Zusammenarbeit wäre ein solch großes Projekt nicht möglich. Gleicher Dank gilt unserer Schulleitung am Heine. Danke Frau Niedrich, danke Herr Kortmann für das Vertrauen, die tatkräftige Unterstützung und für das Ermöglichen unseres Trips.

Christian Hüskes

 


Freitag, 27.09.2019

Only one week  left– Getting ready for the trip

Nur noch eine Woche dann geht’s auch schon los! Unser langersehnter Trip nach Amerika rückt immer näher!

So kurz vor der Reise geht es natürlich auch ans Koffer packen, doch dabei gibt es so einiges zu beachten. Meine Gastmutter hat mir schon geschrieben, dass das Wetter im Moment nicht so gut sei und wir wohl regenfeste und warme Kleidung einpacken sollten. Außerdem gibt es an der Columbia River High einen Dress Code den wir beachten müssen. Wir dürfen einen Koffer mitnehmen welcher bis zu 23 kg wiegen darf dazu kommt noch ein Handgepäckstück mit maximal 12kg, aber nicht zu viel mitnehmen sonst ist der Koffer auf dem Rückflug noch zu schwer ;).

Die Gastgeschenke sind auch schon geplant und teilweise gekauft, nur ist zu beachten, dass keine frischen Lebensmittel nach Amerika eingeführt werden dürfen, aber es gibt ja immer noch genügend Möglichkeiten unseren Gastfamilien typisch deutsche Gastgeschenke mitzubringen.

Wichtig ist natürlich auch zu bedenken, dass die Steckdosen in den USA anders sind als die in Deutschland, weshalb man einen Adapter braucht um zum Beispiel sein Handy aufzuladen.

Meine Reisegenehmigung (das so genannte ESTA) wurde mir auch schon erteilt, meine Kreditkarte ist aufgeladen und die amerikanische SIM-Karte und wichtige Dokumente wie Reisepass und Impfausweis liegen ebenfalls bereit. Jetzt muss ich also nur noch die restlichen Besorgungen machen und dann kann es endlich losgehen!

Am 2. Oktober wird es dann noch einen Elternabend geben, bei dem Herr Hüskes uns und unseren Eltern noch die letzen Informationen geben wird.

Lara Kribus

 

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Donnerstag, 26.09.2019

 GAPP-Austausch- unsere Erwartungen und Wünsche

Hallo liebe GAPP-Blog Leser,

falls ihr noch nicht wisst, wir werden in weniger als drei Wochen im Rahmen des GAPP Austausches in den USA sein. GAPP, was bedeutet das überhaupt? Das German-American Partnership Program (GAPP) ist eine Organisation, die Partnerschaften zwischen deutschen und amerikanischen Schulen fördert. Unsere Schule pflegt eine lange Partnerschaft mit der Columbia River High-School in Vancouver, Washington State (USA).

Als wir in den Vorbereitungsstunden mit Herrn Hüskes über unsere Erwartungen sprachen, merkten wir schnell, dass sich diese bei uns allen zu gleichen scheinen.

Wie wird es sein, in einer amerikanischen Gastfamilie in einem fremden Land zu leben und dort zur Schule zu gehen? Wie werden wir aufgenommen werden, wie groß wird die Umstellung vor Ort sein? All dies sind Fragen, die man sich vor einer 3 ½-wöchigen Reise stellt. Herr Hüskes legte bei unserer Vorbereitung großen Wert darauf, dass wir die Reise „open-minded“ angehen sollen und dies haben wir alle vor.

Viele von uns sind ganz gespannt auf bestimmte Familienrituale und Ausflüge, die unsere Gastfamilien schon seit Monaten planen. Auch freuen wir uns sehr auf unseren 4 Tagestrip nach Seattle, Washington und zahlreiche weitere Aktivitäten vor Ort.

Für unsere Zeit vor Ort sind schon einige Blogeinträge geplant, die euch an unserem Austausch teilnehmen lassen und euch einen Eindruck vermitteln, inwieweit unsere beiden Länder „wunderbar different sind“.

Alina Serraino

 

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Die USA rückt näher - Der GAPP-Austausch ist in intensiver Vorbereitung!

Unser legendärer Schüler-Austausch mit den U.S.A. und der Columbia River Highschool im Bundesstaat Washington (nicht verwechseln mit der Hauptstadt!) rückt näher. Und - das sei schon verraten - wir werden die Zeit mit einem Blog intensiv begleiten können. Kristin wird dabei sein und war so freundlich von den Vorbereitungen zu berichten:

Hier Kristins Bericht vom Vorbereitungstreffen:

Am Dienstag, den 04.06.2019 traf sich der USA-Club - geleitet von Herrn Hüskes  - zu einem weiteren vorbereitenden Treffen auf den kommenden Austausch mit der „Colombia River Highschool“ in Vancouver im US-Bundesstaat Washington.

Diesmal stand vor allem die Geografie, Landschaft und Kultur des pazifischen Nordwestens im Vordergrund. Um uns über diese Dinge besser zu informieren, wurde die Gruppe von Johannes Brill besucht, der vor einiger Zeit sein Auslandsjahr in dieser Region verbrachte. Er zeigte uns einige Bilder seines einjährigen Auslandjahres, welche er mit persönlichen Geschichten auszuschmücken vermochte. Auch berichtete er über die Landschaft von Washington State, die vor allem aufgrund der vielen Vulkanlandschaften, Seen und Wasserfällen ein Raunen in den Reihen des USA-Clubs auslöste. Der ein oder andere plant wohl nun doch einen Ausflug in die Regionen von „Mount St. Helens“ oder an die Wasserfälle „Multnomah Falls“.

Auch die fremde Kultur wurde in diesem Treffen thematisiert. Man meint vielleicht vieles zu kennen, sei es aus Filmen oder Serien, aber eine neue Kultur, egal wie viele Ähnlichkeiten oder Verschiedenheiten sie auch mit unserer eigenen aufweist, ist immer ein Knackpunkt bei Schüleraustauschen… Es kommt zu Missverständnissen und anderen Peinlichkeiten, sei es die Sprachbarriere oder die eigene Komfortzone. Um dies weitestgehend vorzubeugen, lernte die Gruppe bereits jetzt die eher indirekte Form zu sprechen kennen, wie sie in den USA oft benutzt wird. Mit jeder Phrase die wir, nennen wir es mal „ins indirekte übersetzt“ haben, merkten wir, wie sehr uns unsere deutsche Kultur doch prägt und wie sehr wir uns doch kulturell von den Amerikanern unterscheiden.

Um den Schülern der Partnerschule genau diese Unterschiede zwischen den beiden Kulturen näher zu bringen, beschäftigten wir uns zudem mit den „presentations“ gemäß des diesjährigen Mottos des Austausches „Wunderbar Different – Misconceptions vs. Reality“. Es werden dort Themen bearbeitet, die unsere Kulturen voneinander unterscheiden, aber auch jene, die sich ähnlich sind und die uns verbinden.

Unterschiede zwischen Kulturen machen die Welt einfach divers. Also werft eure Vorurteile über Bord und lernt fremde Kulturen kennen, so wie es der USA-Club tut. Denn dass Menschen verschieden sind, ist einfach wunderbar!

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GAPP

Das German American Partnership Program (GAPP), das von der Kultusministerkonferenz in Zusammenarbeit dem New Yorker Goethe-Institut betreut wird, unterstützt seit 1983 langfristige Schulpartnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den USA durch eine Förderung gegenseitiger Austauschbegegnungen. Das Heine ist seit 27 Jahren dabei und pflegt den Austausch mit der Columbia River Highschool in Vancouver im US-Bundesstaat Washington an der Pazifikküste.

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