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6c und 6d im Archäologischen Park in Xanten

Am 6. Juni 2018 machten die Klassen 6c und 6d zusammen mit ihren Geschichtslehrern Herrn Hüskes und Herrn Sulimma eine Exkursion in den Archäologischen Park Xanten.

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Die Exkursion startete mit einer Führung, für die beide Klassen getrennt wurden. Am Anfang wurde der Klasse 6c erklärt, dass die Stadt früher Colonia Ulpia Traiana hieß, wie sie entstanden ist und dass sie am Ende von den Franken eingenommen wurde. Da man nur Fundamente gefunden hat, sind die Gebäude, die Mauern und das Amphitheater, die man dort heute bestaunen kann, nur Nachbauten, also nicht schon vor ca. 2000 Jahren gebaut.

Als nächstes ging es zum Amphitheater. Dort passten etwa 10 000 Leute rein. Also so viele, wie überhaupt in der Stadt gelebt haben. Es wurde erklärt, dass es verschiedene Plätze gab, zum Beispiel  gab es besondere Plätze für den Sponsor der Veranstaltung. Auch gab es Plätze für reichere und wohlhabendere Personen und es gab auch ganz normale Sitzplätze. Die Schüler der 6c durften sich hinsetzen und bemerkten sofort, dass die Arena, die in der Mitte des Amphitheaters liegt, abgesperrt war. Die Parkführerin erklärte, dass hier im Moment Ausgrabungen im Gange sind. Sie erklärte auch, dass dort vermutlich mal eine Art Aufzug existierte, mit dem dann zum Beispiel Gladiatoren in der Mitte der Arena auftauchen konnten. Die Gladiatoren konnten aber auch durch Türen in die Arena gelangen. Die Parkführerin erklärte auch, dass nicht nur Gladiatoren hier gegeneinander kämpften, sondern auch Tiere, wie zum Beispiel Bären.

Danach schaute sich die 6c eine Herberge an, in der Reisende sich damals einen Schlafplatz mieten konnten. Dies war jedoch kein einzelnes Zimmer, weshalb sich die Römer früher auch mal mit Fremden ein Zimmer teilen mussten.

Anschließend ging die Führung bei der Therme der Herberge weiter. Sie war zwar nicht die größte  Therme, sagte die Parkführerin, sei aber auch aufgebaut wie größere Thermen. Es gab verschiedene Räume die sich aneinander reihten. Der erste Raum war eine Art Umkleide und danach ging es mit Baderäumen weiter, in denen das Wasser jeweils verschiedene Temperaturen hatte. In den Badeanlagen gab es auch eine Art Wand- und Fußbodenheizung. Es gab damals kostenlose und auch kostenpflichtige Thermen.

Als nächstes schaute sich die 6c Wohnhäuser an, die aus Lehm gebaut wurden, weil sich normale Bürger keinen Stein leisten konnten.

Die Führung endete an einem kleinen Gebäude, an einer Stelle, an der nach den Ausgrabungen die Fundamente nicht zugeschüttet wurden und man sie deshalb noch betrachten kann.

Nach der Führung wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt, mit denen sie dann etwas später in Workshops gingen. Es gab zwei Workshops zur Auswahl: Der Eine hieß Münzgießen und der Andere  hieß Namensschilder. Vor den Workshops durften die Schüler in kleinen Gruppen durch den Park gehen und sich das anschauen, was sie am meisten interessierte, auf einen Spielplatz gehen oder sich Sachen im Shop des Parks  kaufen.

Im Münzgießen-Workshop haben die Schüler zuerst aus Lehm eine Scheibe geformt, in die sie dann spiegelverkehrt ein Motiv geritzt haben. Danach haben sie noch einen Rand aus Lehm geformt. Dort wurde dann Wachs hinein gegossen und nach ein paar Minuten wieder heraus geholt. Dann waren die Münzen schon fertig.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Insgesamt lässt sich sagen, dass es ein toller und interessanter Ausflug war.

Isabella, 6c

 

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