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Unser Team für Berlin - Schüler treffen Ralph Caspers

Was für eine Aufregung! WDR 5 fragt an und schickt einen Reporter, RTL dreht zwei Tage lang und das alles für unsere 5 für Berlin! Doch der Reihe nach:

Darf ich Fotos meiner Freunde auf Instagram veröffentlichen? Wie verhindere ich, dass mein Standort an Google weitergegeben wird? Wie stelle ich die Datenschutz-Einstellungen bei WhatsApp richtig ein? Diese Fragen sind schon für Erwachsene nicht einfach zu beantworten und für Kinder stellen sie eine echte Herausforderung dar.  Deshalb widmete sich die Gemeinsame Dialogkonferenz der Bundesdatenschutzbeauftragten am Dienstag 3. Juli in Berlin dem Thema „Datenschutz für Kinder“. 

In der Konferenz wollte die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär und die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, herausfinden, wie ein Datenschutz für Kinder aussehen könnte. Und sie holten sich jugendliche Experten vom Heine. Julia, Patrik, Emily, Luisa und Patrick sind als Medienscouts ausgebildet und führen als 8.- und 9.-Klässler regelmäßig Informationsveranstaltungen für ihre Mitschüler aus den Jahrgängen 5 und 6 durch und helfen ihnen bei einer sicheren Mediennutzung.

Am Dienstag 5. Juli durften sie auf der Datenschutz-Konferenz in Berlin ihre Arbeit vorstellen. Julia Trgovcevic und Patrik Penitzka saßen außerdem in Diskussionsrunden auf der Bühne mit hochrangigen Experten und durften unter Moderation von Ralph Caspers (s. Fotos) berichten, wie es am Heine mit der Medienerziehung klappt. Das Treffen mit dem WDR-Journalisten und die Begegnung mit Dorothee Voßhoff (s. Fotos) waren wohl die Höhepunkte des wirklich anstrengenden Tages.

Begleitet wurden sie von Dr. Marco Fileccia, der seit langem die Methode der Kompetenzvermittlung von Schüler zu Schüler, Peer-Education genannt, für digitale Medien einsetzt und bei uns den Wahlpflichtkurs "Medien/Informatik: Medienscouts" leitet: „Die Medienscouts sind nur wenig älter als ihre Mitschüler, sprechen die gleiche Sprache, lieben die gleichen Apps und haben ähnliche Nutzungsgewohnheiten. Sie sind dadurch eher Vorbilder am Smartphone als wir Lehrer“,  erklärt er, warum diese Form der Medienerziehung besser gelingt als die üblichen Aufklä-rungsveranstaltungen durch Erwachsene.

Die größte Hürde war für sie aber wohl nicht die Nervosität angesichts der großen Namen auf der Bühne und im Publikum, sondern schlicht die Uhrzeit des Aufstehens. Wie es sich für echte Experten gehört, jetteten sie frühmorgens um 5 Uhr (Beweisfoto unten) nach Berlin und am späten Abend wieder zurück.

Der Beitrag auf WDR ist hier zu hören: WDR 5 - Beitrag über die Medienscouts

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