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Satire-Kalifat im Herzen der YouTube-Szene? EmpÖrium für zwanghafte Toleranz? Bildungsdschihad? Wer damit nichts anfangen kann, kennt die mit dem Grimme-Online-Award 2017 ausgezeichneten „Datteltäter“ nicht. In ihren Videos kommentieren sie humorvoll gängige Vorurteile gegenüber Muslimen, geben Einblick in die Welt kopftuchtragender Frauen und überwinden alle kulturellen Schranken.

Wer möchte, hier zu sehen:  youtube.com/datteltäter

Doch wie ist es eigentlich ein YouTube-Star zu sein? Wie ist es als kopftuchtragende Muslima sich mit den Mitteln der Satire zu einer öffentlichen Person zu machen? Findet über YouTube eine politische Einflussnahme statt, die sogar größer ist als über die traditionellen, analogen Medien? Wie können Jugendliche damit umgehen?

Diese und viele weiteren Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 des Heine am Europatag, 9. Mai, Farah Bouamar und erhielten spannende Antworten. Die Moderation übernahmen Pauline und Ben aus dem Jahrgang 10 und Lars Gräßer vom Grimme-Institut, der den Kontakt zu Farah Bouamar vermittelt hatte (Dank an dieser Stelle!).  Und am Ende gab es natürlich Selfies mit dem YouTube-Star.

Vor der Kür kam die Pflicht. Die Jahrgangsstufen 9 und 10 nahmen an einer Studie der Uni Köln teil zum Thema "YouTuber-Videos, Peers und politische Orientierung von Jugendlichen". Nachdem alle mit Einverständniserklärung brav und sehr diszipliniert die Fragebögen ausgefüllt hatten, stellte Christian Noll von der Uni Köln die bisherigen Ergebnisse (kurz!) vor. Und danach ging es wirklich los mit YouTube und den Datteltätern.

Hier einige Bilder der Veranstaltung. Zu sehen sind Farah Bouamar, Ben, Pauline und Lars Gräßer vom Grimme-Institut sowie Christian Noll von der Uni Köln.

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Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und alle anderen am Heine Interessierten,

unser Europatag, den wir in diesem Jahr unter das Motto „Ein Stern geht auf Reisen“ gestellt haben, findet am Mittwoch, den 09.05.2018 statt.

Nachdem am Vormittag Grundschulen zu Gast in der Aula sind und in der Mittagszeit in Kooperation mit dem Grimme-Institut unter der Überschrift „Broadcasting Europe“ die Youtuberin Farah Bouamar interviewt wird, beschließen wir den Tag traditionell mit unserer Abendveranstaltung:

Bilingual Night

Bilingualer Abend

am 09. Mai 2018

Beginn: 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)

Aula des HHG

Schülerinnen und Schüler von Unter- bis Oberstufe präsentieren dabei Theater, Musik, Tanz und vieles mehr. Wie in jedem Jahr werden neben Englisch auch die anderen am Heine vertretenen Sprachen zu hören und zu sehen sein. Dabei sind z.B. ein Stück zum Motto des Tages („Travelling Star“, 6a), Sketche über skurrile Alltagssituationen (6b), fremdsprachige Songs, Choreographien der Tanz-AG und ein Appetithappen auf die Aufführung des diesjährigen Projektkurses aus der Q1 – um nur einige zu nennen.

Wir würden uns freuen, möglichst viele von Ihnen / euch am 9. Mai in der Aula begrüßen zu dürfen und freuen uns schon jetzt auf einen schönen Abend.

Die Einladung zum Download:

Am 22.Januar, dem Jubiläumstag des Elysée-Vertrags, wurde auch am Heinrich-Heine-Gymnasium die deutsch-französische Freundschaft gefeiert.

Den ganzen Schultag wurden die Schüler und Lehrer von einer französischen Atmosphäre durch den Tag begleitet: von den blau-weiß-roten Ansteckrosen im Haar bis zu den französischen Fähnchen auf den in der Milchbar verkauften Croissants.

Während man sich in der Pause von  den Französischschülern der Jahrgangsstufen 9 und 11 gebackene Crêpes kaufen konnte, dudelten französische Klassiker durch die Schulflure und verwandelten das Heine für den Moment in ein kleines französisches Bistro.

Aber auch außerhalb der Pause waren die Schüler und Lehrer aktiv und zwar in Form eines Lesewettbewerbs auf Französisch. Die Französischschüler der Jahrgangsstufe 7  lasen zuerst einen ihnen bekannten und dann einen ihnen unbekannten Fremdtext vor und wurden dann von der aus zwei Französischlehrerinnen, Frau Heske und Frau Roer, und zwei Oberstufenschülerinnen bestehenden Jury nach Kriterien wie Aussprache, Betonung und Tempo bewertet.  Die aus dem Wettbewerb hervorgehenden Gewinner waren Alex als Erstplatzierter und Manal und Levin als Zweit- und Drittplatzierte.

Der aktionsreiche Tag kam sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern gut an und wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung  des Journée  Franco-Allemande im nächsten Jahr.

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Tessniem Kadiri, 16 (Q1)

Vom 10.09.2017 bis 14.09.2017 nahmen 10 Schülerinnen und Schüler des Heinrich Heine Gymnasiums der Einführungsphase an einem Jugendaustausch in Krzyżowa (deutsch Kreisau) teil. Dort trafen sie in der Kreisauer Jugendbegegnungsstätte auf polnische Altersgenossen aus Śrem und ukrainische aus Lviv. Dieses Projekt war der erste seiner Art am Heine und wurde von Frau Fiedler und Herrn Luxenburger organisiert, die auch als Begleitpersonen die Oberhausener Jugend unterstützten.

 

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Die Fahrt fing morgen früh am Sonntag den 10. September an. Aus finanziellen Gründen reisten wir mit dem Flugzeug von Düsseldorfer Flughafen aus nach Breslau. Von jenem Ort schritten wir mit dem Bus fort und trafen nachmittags in der Begegnungsstätte ein. Zwecks des internationalen Austauschs setzten sich die Zimmer aus möglichst unterschiedlichen Gruppen. Sobald sich alle eingefunden und ihren Hunger gestillt hatten, wurden wir auch seitens der Begegnungsstätte in dem Schloss begrüßt und über den folgenden Tagesablauf und das Programm informiert. Außerdem ergab sich die erste Möglichkeit, mit der ukrainischen und polnischen Jugend ins Gespräch zu kommen. Ungefähr um acht Uhr wurden wir anschließend auf unsere Zimmer entlassen und hatten die Gelegenheit uns ein wenig auszutauschen, bevor wir uns endlich zur Ruhe begaben.

Am Montag ging es nach dem Frühstück weiter mit dem Programm. In gemeinsamen Gruppenspielen sollten wir durch Zusammenarbeit und Kommunikation verschiedene Aufgaben lösen und konnten die anderen somit besser kennenlernen. Anschließend stellte sich eine Reiseführerin vor, die uns die Sehenswürdigkeiten in Kreisau erklärt hat. Im Anschluss wartete eine Art Schnitzeljagd auf uns. Bei dieser sollten wir in unseren international zusammengesetzten Gruppen die Umgebung erkunden und versuchen, in der vorgegebenen Zeit so viele Aufgaben wie möglich richtig zu beantworten. Schließlich war nach der Abendmahlzeit für den Abend noch Zeit am Lagerfeuer eingeplant, das aufgrund des bis dahin anhaltenden Regens auf den Dienstag verlegt werden musste. Stattdessen konnten wir uns auf den Spielabend freuen. Für viele ging der Spieleabend im Gärtnerhaus weiter. Der zweite Tag nahte seinem Ende.

Am Dienstag stand die Exkursion nach Wrocław (Breslau) auf den Plan. Wir frühstückten, nahmen unsere Lunchpakete und machten uns auf die Reise. In der viertgrößten polnischen Stadt wartete auf uns der nächste Tourguide. Der gebürtige Breslauer führte uns durch die Stadt und demonstrierte uns die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Nach der Führung hatten wir die Gelegenheit, uns in der Stadt selber zu erkunden. Diese nutzten wir nicht nur zum Einkaufen und zum McDonalds gehen, sondern auch mal gelegentlich an ein Paar Zwergen zu reiben. Weiterhin wartete auf uns bei Nachthimmel das auf heute verschobene Lagerfeuer. Wir aßen geröstete Marshmallows, schossen Selfies und hörten uns das Singen der polnischen und ukrainischen Lieder an. Für viele ging die Party im Gärtnerhaus bis Mitternacht weiter.

Nun stand der Kulturtag bevor. Am Morgen versammelten wir uns wieder im Schloss. Wir machten uns Gedanken, wie gleich und wie unterschiedlich wir alle sind. Nach dem Frühstuck war der Workshop an der Reihe. Wir machten unsere eigenen Kunstwerke aus Stofftüten Tassen und Bilder aus Wachs. Die restliche Zeit des Tages bereiteten wir uns auf den Kulturabend vor. Jede Gruppe stellte ihr Programm für den Abend vor. Die Polen, angezogen in Schuluniform, eröffneten den Abend mit einer Polonaise, sangen ein Volkslied und stellten ihr traditionelles Essen vor. Weiter ging es mit den Ukrainern, die in Vyshyvankas (ukrainische Kleidung) darüber erzählt haben, wie sie Ostern feiern. Am Ende bekam jeder ein bemustertes Osterei und eine Motanka (die wir selber machen durften), eine ukrainische Puppe, die Glück bringen soll. Auch von den Ukrainern gab es ein Volkslied und Süßigkeiten von Poroschenkos Firma Roshen. Wir brachten Haribo mit, schrieben alle eine Postkarte und sangen Chöre von Mark Forster. Außerdem brachten wir Souvenirs aus Oberhausen mit. Zum Schluss konnten alle ihren Namen auf einen Plakat verewigen und sich am Buffet bedienen. Den restlichen Abend verbrachten die meisten bei der Tanzparty. Um 11 gingen alle auf ihre Zimmer.

Am letzten Tag gab es noch einmal Frühstück bevor wir uns versammelten, um unsere Eindrücke zu äußern und uns zu verabschieden. Viele knüpften Kontakte über Facebook, Instagram, Snapchat und andere soziale Netzwerke. Manche vergaßen ihre Zimmerschlüssel abzugeben. Insgesamt zeigten sich bei allen positive Eindrücke, was ein guter Anlass wäre dieses Pilotprojekt am Heine auch für die nächsten Jahre durchzuführen.

Vsevolod P.

Kontakt: Franziska Fiedler